MicroMovie realisiert interaktive Medien im Filmmuseum Potsdam

Am Abend des 3. November wurde im “Filmmuseum Potsdam” die neue Daueraustellung “100 Jahre Traumfabrik Babelsberg” eröffnet. MicroMovie Media hat für diese Ausstellung drei interaktive Stationen realisiert. Hier einige Reaktionen aus der Presse:

rbb Online am 02.11.2011:

Neben Gucken und Staunen bietet die “Traumfabrik” auch Interaktives: Wer die eigenen Schauspieler-Qualitäten testen möchte, kann in einer Casting-Box vorsprechen. Die erinnert ein wenig an Fotoautomaten, mit Monitor, Hocker und Vorhang. Vier Filme stehen zur Auswahl, im Monitor läuft der jeweilige Text. Noch schnell die Requisiten übergestülpt und los geht’s. Castingshow im Kleinformat sozusagen. Der Clou: Eine Kamera filmt das Vorsprechen, der Gecastete wird danach sofort in den Originalfilm eingefügt, zum Beispiel als Indianerhäuptling an der Stelle von Gojko Mitic. Per Mail kann man das Meisterwerk dann verschicken. Und im Anschluss gleich noch Filmausschnitte mit verschiedenen Musiken und Geräuschen untermalen. “Solo Sunny” zur Abwechslung mal mit Horrormusik? Zugegeben, die meisten Ergebnisse sind zum Lachen, aber das macht schließlich am meisten Spaß.

Potsdamer Neuste Nachrichten am 04.11.2011:

Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) begeisterte sich für das Ausstellungskonzept: „Man hat Babelsberg pur – und kann selbst kreativ werden.“ In der Schau können die Besucher an interaktiven „Modulen“ unter anderem Musik für einen Film auswählen, sich im Filmschnitt probieren – oder im Singen mit Zarah Leander. Letzteres habe er bereits probiert, wenn auch „zaghaft“, wie Jakobs einräumte.

ganzer Artikel: http://www.pnn.de/potsdam/592358/

Märkische Allgemeine am 02.11.2011:

Wer glaubt, dass Schauspielern einfach ist, sollte die Casting-Kabine besuchen, die die Ausstellungsbesucher empfängt. Zwei junge Männer erscheinen auf einem Bildschirm und weisen an, mal wütend oder überrascht zu gucken. Fröhlich ist hoffentlich jeder mal. Auf Zuruf so auszuschauen, ist jedoch nicht einfach. Das eigene Gesicht, das einen nach der Übung eigentlich vom Schirm anlachen sollte, ähnelt durch den Weitwinkeleffekt einem Hamster, der sich an einer Erdnuss verschluckt hat.

Die Casting-Kabine ist nicht das einzige Ausstellungsstück, an dem sich Besucher ausprobieren können. An einem virtuellen Schneidetisch kann man per Mouse-Klick aus Defa-Filmschnipseln seinen eigenen Trailer schneiden. Es bleibt eines der wenigen Exponate, das auch die Leichtigkeit des Filmemachens zeigt.

taz – die Tageszeitung am 03.11.2011:

Ausgestattet ist der Weg von der Idee bis zur Leinwand mit Exponaten, bewegten Bildern und Fotos. Belebt werden die vielen Fotos und Filme, Masken, Kameras und Tonbandgeräte auf Monitoren oder hinter Glas von Filmarchitekturen und -geräten: Eine Casting-Box und Studiokulissen, Schneidetische, wo man sich als Cutter versuchen kann, und ein Kino steigern die Schau zur Installation, die quasi für Besucher ein “Reenactment” des authentischen Filmprozesses ermöglichen.

ganzer Artikel: http://www.taz.de/Filmgeschichte-Babelsberg/!81127/

Märkische Allgemeine am 29.10.2011:

Es gibt drei interaktive Module, die wir zusammen mit der Fachhochschule Potsdam entwickelt haben. Im Soundraum ist es möglich, mit Zarah Leander, Frank Schöbel oder den Schauspielern aus „Sonnenallee“ Karaoke zu singen. Außerdem kann man Filmausschnitte mit Musik und Geräuschen unterlegen und so erkennen, wie unterschiedlich die Wirkung sein kann. Wer Lust hat, der schneidet sich am Schnittplatz aus verschiedenen Film-Clips seinen eigenen 100-Jahre-Babelsberg-Trailer zusammen. In der Castingbox kann man ausprobieren, wie es ist, sich für eine Rolle zu bewerben, zum Beispiel „Solo Sunny“ nachspielen, oder man nimmt die Pfeife und mimt den Indianer Gojko Mitic. Die Szenen werden aufgenommen und wer will, kann das Ergebnis aufs eigene Handy laden oder an Freunde verschicken.

Märkische Oderzeitung am 02.11.2011:

Im Raum „Mimen und Masken“ dreht sich alles um die Schauspieler. Es beginnt mit einem Casting. Jeder Besucher kann es selbst mit verschiedenen Requisiten nachvollziehen. […]

Die Abteilung zu den Themen „Musik und Ton“ bietet den Besuchern wie in einer Karaoke-Bar an, mit Zarah Leander zu singen oder auszuprobieren, wie sich die Wirkung eines Films mit der Musik verändert, etwa wenn bei „Emil und die Detektive“ ein schwülstiger Hollywood-Sound erklingt.

ganzer Artikel: http://www.moz.de/kultur/kultur/artikel-ansicht/dg/0/1/983120/

Neben ausführlichen Berichten in Fernsehen und Radio gab es auch Meldungen auf den Seiten von dradio, Focus Online, Stern, Welt, n-tv, auf den Seiten der Bundesregierung und vielen weiteren Nachrichtenportalen. Auch hat im Vorfeld schon das Magazin Quartett über die Ausstellung berichtet